
Es geht weiter… und weiter…. und weiter… bis die Abrißbagger kommen!
Galerie Ohne Namen – ein Ort für Kunst und Begegnung
Die Galerie Ohne Namen ist ein temporärer Raum für unabhängige Kunst, kreativen Austausch und Begegnungen in der Einkaufsmeile Waitzstraße in Hamburg, direkt am S-Bahnhof Othmarschen. Hier zeigen Künstlerinnen und Künstler wechselnde Ausstellungen – selbstverwaltet und frei.
Das Galerieprojekt entstand durch René Scheer und bietet während der Ausstellungen auch Platz zum Arbeiten im Atelier. Mittlerweile organisiert er den Raum Kerstin Voss. Neben den wechselnden Ausstellungen sind dauerhaft Werke von René Scheer und Kerstin Voss zu sehen. Die Öffnungszeiten variieren insgesamt und sind jeweils auf den Flyern der aktuellen Ausstellung zu finden.
Kommt vorbei, schaut euch um, lasst euch inspirieren. Ich freue mich auf Euch.
René (bei Fragen 01724471612)
Aktuell und Vorschau im Mai /Juni
Kalenderwoche 24 (22. Juni bis 28. Juni)

Die Künstlerin Waltraud Stumme zeigt in dieser Ausstellung unterschiedliche Arbeiten aus ihrem Repertoire zum Thema „Fliegen“. Das Motiv zieht sich seit Jahren durch ihr Werk und wird hier in einer Kombination aus älteren und aktuellen Arbeiten präsentiert. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Mal fliegt ein Tier, mal scheint der Mensch selbst zu fliegen, mal taucht die Fliege als kleines, beiläufiges Wesen auf. So entstehen vielfältige Bildwelten zwischen Leichtigkeit, Bewegung und Beobachtung.
Waltraud Stumme studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.
Öffnungszeiten
Di 23.6. · 15–18 Uhr
Do 25.6. · 14–18 Uhr
Fr 26.6. · 11–15 Uhr
Sa 27.6. · 15–19 Uhr
So 28.6. · 15–18 Uhr
Kalenderwoche 25 (15. Juni bis 21. Juni)

‚zwischen (t) räume‘ – von Andrea Friederichs-du Maire
Andrea Friederichs-du Maire zeigt in ihrer Ausstellung ‚zwischen (t) räume‘ collagierte Erzählungen zwischen Fotografie und Malerei, Tag und Nacht, Realität und Fantasie. Fasziniert vom Wesen des Träumens und der Verknüpfung visueller Elemente mit (ihren) Gefühlen entwirft sie surreale Räume, in denen Emotionen, Erlebtes, Irritierendes und (Un)Bewusstes Gestalt findet. Ihre Arbeiten folgen dabei auf poetische und humorvolle Weise einem sich stets transformierenden und reflektierenden Selbst.
Öffnungszeiten:
Preview 16.6. 16-18h
Vernissage 17.6.26 ab 18h
Do., 18.6.26 14-18h
Sa., 20.6.26 14-18h
So., 21.6.26 14-18h Finissage mit Kunst, Kaffee & Kuchen
Kalenderwoche 24 (08. Juni bis 14. Juni)

Kalenderwoche 23 (2. Juni bis 7. Juni)

„Ad Abstrakta“ – fotografische Arbeiten von Kirsten Petersen
In der Galerie ohne Namen ist erstmals eine Einzelausstellung von Kirsten Petersen zu sehen, die in Hamburg lebt und arbeitet. Neben ihrer Tätigkeit als Regieassistentin entwickelt sie eine eigenständige fotografische Praxis, die sich bewusst vom Gegenständlichen löst.
Ausgehend von realen Motiven entstehen durch Bearbeitung und den gezielten Einsatz verschiedener (nicht KI-basierter) Filter abstrakte Bildwelten. Formen, Farben und Strukturen werden transformiert, überlagert und weiterentwickelt, bis die ursprüngliche Vorlage vollständig hinter einer neuen visuellen Ordnung verschwindet. Die Arbeiten bewegen sich dabei zwischen Fotografie und Malerei, zwischen digitaler Konstruktion und freier Bildfindung.
Petersen überführt ihre Motive in unterschiedliche Formate – von Leuchtkästen bis zu Drucken auf Alu-Dibond – und eröffnet damit eine große Bandbreite an Erscheinungsformen: von knallig und farbintensiv bis hin zu reduzierten, grafischen oder schwarz-weißen Kompositionen. Allen Arbeiten ist gemeinsam, dass sie aus einem realen Ausgangspunkt hervorgehen, diesen jedoch konsequent auflösen und in etwas Eigenständiges überführen.
In ihrer ersten Einzelausstellung zeigt Kirsten Petersen eine größere Auswahl dieser Arbeiten und gibt damit einen umfassenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen.
Öffnungszeiten:
02.–05.06.: 12:00–18:00 Uhr
Vernissage: 05.06., 18:00–22:00 Uhr
06.06.: 10:00–17:00 Uhr
07.06.: 12:00–16:00 Uhr
Kalenderwoche 22 (27. Mai bis 31. Mai)


Seit 25 Jahren portraitiert Rüdiger Beckmann immer wieder Frauen auf St. Pauli. Letztes Jahr zeigte er eine umfangreiche Retrospektive in Husum. Und ihr fragt zu Recht: Husum? Deshalb freuen wir uns auf viele Bilder und gute Gespräche am Mittwoch, Samstag (und dazwischen) in der Galerie Ohne Namen in Hamburg Othmarschen.
27-31. MAI 2026
RÜDIGER BECKMANN – GALERIE OHNE NAMEN – WAITZSTR 13a
MI 18-22H VERNISSAGE, DO/FR 17-21H, SA 17-22H FINISSAGE, SO ABBAUKAFFEE
Archiv:
Kalenderwoche 21 (18. Mai bis 22. Mai)

Die Galerie ohne Namen zeigt neue Arbeiten von Kerstin Voß, die nicht nur Teil des Galerie-Teams ist, sondern auch als Künstlerin ihre aktuelle Werkreihe präsentiert. Im Zentrum stehen großformatige Naturimpressionen, die mit intensiver Farbigkeit und klarer Bildsprache arbeiten. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Beobachtung und Abstraktion und entwickeln dabei eine unmittelbare, atmosphärische Präsenz. Parallel dazu gibt Kerstin Voß Einblicke in ihre künstlerische Praxis – in Gesprächen über ihre Workshops, in denen es um Farbe, Techniken und individuelle Zugänge zur Malerei geht.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten von Rosa Däke, die erstmals eine Auswahl ihrer Storyboards und Zeichnungen öffentlich zeigt. Ihre fein gesetzten Linien und erzählerischen Ansätze eröffnen eine andere, ruhigere Ebene innerhalb der Präsentation. Die Ausstellung ist montags bis freitags geöffnet und versteht sich auch als Raum für Austausch – niedrigschwellig, konzentriert und offen für Gespräche.

In ihrer gemeinsamen Ausstellung „VON BEIDEN ETWAS“ präsentieren die Künstlerinnen Chrisy A. Reinberg und Marina Nowak einen spannungsvollen Dialog der abstrakten Kunst. Im Fokus steht das Zusammenspiel der Gegensätze: Expressive, bunte Farbwelten treffen auf die stille Eleganz unbunter Acrylkompositionen. Die Werke laden dazu ein, die Harmonie und die Kontraste zwischen den Handschriften der beiden Künstlerinnen zu entdecken.
Elizaveta Ostapenko – in memory of the place



Am 10. Mai präsentiert Elizaveta Ostapenko bei ihrem Pop-up-Event in Hamburg zwei neue Druckgrafik-Editionen aus der Serie „In Memory of the Place“, die während ihrer Künstlerresidenz in der Grafikwerkstatt Dresden entstanden sind. Die Künstlerin wird anwesend sein und im Künstlerin-Gespräch über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen in der Residenz berichten. Die Präsentation wird von einer kleinen Ausstellung mit Papierarbeiten begleitet.
Inspiriert vom Konzept der „Nicht-Orte“ (auch “Non-Places”) setzt sich Ostapenko mit der Idee der vergangenen und zeitlosen Zwischenräume auseinander. Sie arbeitet mit ihrem fotografischen Archiv gefundener Straßenobjekte, die als Indikatoren und Zugangspunkte zu solchen zeitlosen Orten dienen, zu denen man aus dem vergänglichen Alltag entfliehen könnte. Diese fotografische Sammlung bildet die Grundlage für diese Druckgrafik-Serie.
Die Editionen wurden mit der Algrafie-Technik erstellt, die den traditionellen lithografischen Prozess beibehält, jedoch den Stein durch eine Metallplatte ersetzt. Die zweifarbigen Drucke sind auf jeweils zehn Exemplare limitiert und signiert.
Uli Pforr – RAINBOWWARRIORS

Mit „Rainbow Warriors“ zündet Uli Pforr ein farbgewaltiges Spektakel zwischen Fantasie, Großstadt und schräger Realität. Seine Figuren sind laut, wild, überzeichnet – und dabei voller Energie und Leben.
Unter dem Titel „Malerei gegen Macht“ wird hier nichts leise verhandelt: Pforrs Bildwelten sind direkt, verspielt und intensiv – ein Trip durch knallbunte Parallelwelten für Freiheit und Vielfalt.
Uli Pforr bekannt unter anderem durch Zusammenarbeit mit Hinz und Kunz, Berichten im NDR und seinen großen Aufstellern auf der Reeperbahn.
Corrinna Leusch – UNGESEHEN

UNGESEHEN
Ausstellung von Corinna Leusch vom 20. bis 26. April 2026
Gesichter von Frauen und Fragmente von Geschichten – gefunden auf schwarz/weiß Postkarten. Ausgangspunkt für eine Serie.
Im Fokus der Arbeiten steht das Erfassen von Charakter und Ausdruck – farbig, stark abstrahiert, präsent. Inspiriert von ´Woman To Go´ der Künstlerin Mathilde ter Heijne.
Larissa Schenckenbach und Florian Wiese – Ausstellung Ohne Namen

Wir freuen uns, die Künstler*innen Larissa Scheckenbach und Florian Wiese mit ihrer thematisch treffend betitelten Schau „Ausstellung Ohne Namen“ begrüßen zu dürfen.Die Ausstellung findet in der Waitzstraße 13a in Hamburg statt. Wir freuen uns auf Euch!
Larissa Scheckenbachs Arbeiten lassen sich als Bestrebungen verstehen, dem Gefühl von Fragilität sowie gedanklichen Prozessen eine Form zu geben. Der nach innen gerichtete Blick wird dabei zum Ausgangspunkt, aus dem heraus Gedanken und Empfindungen in visuelle Strukturen überführt werden. Darüber hinaus engagiert sie sich künstlerisch für die Sichtbarkeit chronischer Erkrankungen und die damit verbundenen, oft übersehenen Lebensrealitäten.
In seiner Arbeit fragt Florian Wiese nach dem Verhältnis von literarischer zu künstlerischer Arbeit und wie das eine aus dem anderen hervorgehen kann. Dazu verfasst er eine Novelle, die wiederum die Grundlage für seine Werke bildet. Die hier gezeigten Bucharbeiten entstehen aus dem Versuch, die Figuren der Novelle zu beschreiben.
Kerstin Voß und René Scheer – Two Voices, One Space

Eberhard Kehrer „Fotoausstellung“


Was bisher geschah:






Lisa Golze und Dirk Bathen „Same-Same Reloaded“ (3. bis 7.12.2025)

Vom 3. bis 7. Dezember fand mit „Same Same Reloaded“ die Neuauflage der gemeinsamen Ausstellung von Lisa Golze und Dirk Bathen statt, die bereits Ende 2021 in der Same Same Galerie erstmals zusammen ausgestellt hatten. Die Ausstellung griff die damalige künstlerische Begegnung erneut auf und führte sie in einem aktualisierten Kontext fort.
Im Zentrum standen erneut Wort- und Textkunst sowie der spielerische, zugleich präzise Umgang mit Sprache. Lisa Golze präsentierte ihre Schreibmaschinenarbeiten, die sich zwischen visueller und konkreter Poesie bewegen und Sprache in vielschichtige Text-Bild-Kompositionen übersetzen. Ihre Werke eröffnen durch subtile Verschiebungen und Verdichtungen neue Bedeutungsebenen.
Dirk Bathen zeigte seine charakteristischen Textverdunkelungen, in denen er bestehende Texte reduziert und neu zusammensetzt. Durch das gezielte Streichen von Wörtern entstehen prägnante Satzminiaturen, die Bekanntes verfremden und überraschende Lesarten hervorbringen.
„Same Same Reloaded“ knüpfte an die Leichtigkeit und zugleich irritierende Ehrlichkeit der ersten Ausstellung an und machte erneut sichtbar, wie sensibel und zugleich pointiert beide Künstler mit Sprache als künstlerischem Material umgehen.
Nele Hartmann – „An-Aus-Sichten“ (27. – 30.11.2025)

Vom 27. bis 30. November präsentierte Nele Hartmann ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung in der Galerie Ohne Namen. Die Künstlerin, deren Werk seit jeher ein wichtiger Gegenpol zur äußeren Welt bildet, zeigte eine Auswahl ihrer ausdrucksstarken Malerei.
Hartmanns Arbeiten zeichnen sich durch einen dynamischen Farbauftrag und eine kraftvolle, teils expressionistische Bildsprache aus. Mit Acryl- und Sprühfarbe widmet sie sich vor allem dem menschlichen Körper sowie psychischen und körperlichen Prozessen – Themen, die auch von ihrer Tätigkeit im Gesundheitswesen geprägt sind. Ebenso finden sich Motive aus dem norddeutschen Raum, wie der Hafen, in ihren Werken wieder.
Die Ausstellung bot einen eindrucksvollen Einblick in ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen und unterstrich ihre Fähigkeit, persönliche und gesellschaftliche Themen in eine eigenständige visuelle Sprache zu übersetzen.
Holger Besuch & René Scheer „(Color) Fields“ (18. – 22.11.2025)

Vom 18. bis 22. November präsentierten Holger Besuch und René Scheer ihre gemeinsame Ausstellung „(Color) Fields“. Die Ausstellung stand ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit Farbe als eigenständigem Ausdrucksträger und verband zwei künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Farbfeldern beschäftigen.
Holger Besuch, der seit vielen Jahren seine Umgebung in Skizzen und Aquarellen festhält, zeigte Arbeiten, die aus einer persönlichen Zäsur hervorgegangen sind: Nach einer partiellen Erblindung entwickelte er einen neuen Zugang zur Farbe über monochromatische Farbfelder, die er auf Medikamentenschachteln appliziert. Diese Werke verleihen alltäglichen Objekten eine neue, eindringliche visuelle Präsenz.
René Scheer, bekannt für seine präzise Stencil-Art, präsentierte Farbfeld-Arbeiten auf Leinwand, in denen er seine sonst figurative, urbane Bildsprache auf eine reduzierte, abstrakte Ebene überführt. Dabei bleibt seine Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Bezügen subtil spürbar.
Die Ausstellung machte die unterschiedlichen Herangehensweisen beider Künstler sichtbar und zeigte zugleich eine verbindende künstlerische Haltung: Farbe als Mittel der Verdichtung, Reflexion und Neuorientierung.
Galerie Ohne Namen – die Anfänge
